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Ein bisschen eingeschüchtert wirkt der junge Wolf, der erst durch Hamburg gelaufen war und dann in eine Wildtierauffangstation kam. Inzwischen ist er wieder „auf freiem Fuß“. Foto: Umweltbehörde Hamburg/dpa | |
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| Kerstin Bechly Redakteur regionale Wirtschaft |
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Keinen Ausgang auf Bewährung, aber eine „Auswilderung auf Bewährung“ hat die Hamburger Umweltbehörde über Ostern veranlasst. Der Auserwählte ist der junge Wolf, der Ende März im Hamburger Stadtteil Altona eine Frau verletzt hatte, als sie ihm wahrscheinlich den Weg aus einer kleinen Einkaufspassage durch die gläsernen Automatiktüren weisen wollte.
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Nachdem das Jungtier ein paar Tage in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg verbracht hatte, ist es wieder frei. Aber dank eines Senders auch unter Aufsicht. Den genauen Ort der Auswilderung hat die Umweltbehörde Hamburg nicht verraten. Aber es sei „für diesen Wolf eine rechtssichere Lösung gefunden worden, die die Sicherheit der Bürger und das Tierwohl berücksichtigt“, erklärte Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) salomonisch. Über den Sender könne der Standort des Tieres zu jeder Zeit verfolgt werden. Sollte sich der Wolf wieder einer Siedlung nähern, würden Jäger im Zweifel eingreifen können.
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