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Kürbis-Gesichter leuchten in einem Garten im brandenburgischen Sieversdorf. (Archivfoto) Foto: Patrick Pleul/dpa | |
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| Tilo Winkler Stv. Chefredakteur Digital |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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Am 31. Oktober dreht sich alles um Süßigkeiten und ums Gruseln. Oder eher um den Reformationstag? Vielleicht aber auch nur ums Einkaufen zum Feiertag.
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Die einen haben ihre Vorgärten längst zu bunten Gruselzonen umgewandelt und bergeweise Süßigkeiten gehortet. Wer dagegen von Halloween nichts hält, stellt heute einfach die Klingel ab. Letzteres ist bei mir der Fall – allein schon, um den Hund nicht ständig aus der Fassung zu bringen.
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Am Reformationstag wiederum erinnern Protestanten in aller Welt an die Anfänge der evangelischen Kirche vor rund 500 Jahren. Die vom damaligen Augustinermönch Martin Luther (1483-1546) um den 31. Oktober 1517 verbreiteten 95 Thesen gegen kirchliche Missstände wurden zum Ausgang einer christlichen Erneuerungsbewegung. Dass Luther sie an die Tür der Wittenberger Schlosskirche geschlagen hat, wie es zahlreiche Bilder darstellen, bezweifeln neuere Forschungen.
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Erst 150 Jahre nach der Reformation wurde der 31. Oktober zum Gedenktag – übrigens dank eines Sachsen: Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen setzte den Tag im Jahr 1667 fest.
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Der Reformationstag ist in den östlichen Bundesländern – außer Berlin – gesetzlicher Feiertag. 2018 haben außerdem die norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein den Reformationstag zum Feiertag erklärt.
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Was wiederum bedeutet: Wer heute in Brandenburg noch etwas Süßes oder Saures oder etwas zum Gruseln benötigt, fährt nach Berlin einkaufen.
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Einen angenehmen 31. Oktober – wie auch immer sie ihn begehen – und einen guten Start in den trüben November wünscht Ihnen Tilo Winkler
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Industriepark Schwarze Pumpe |
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Gelsdorfhütte in Weißwasser |
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