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Der Rasende Roland auf Rügen ist gerettet: Vor das Geschäft mit der Dampflokomotive auf der Schmalspurbahn spannt sich bis zum Jahr 2050 ein Unternehmen aus Sachsen. Foto: Jens Büttner/dpa | |
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| Kathleen Weser Reporterin Cottbus und Spree-Neiße |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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Wer beim „Rasenden Roland“ an Speed denkt, hat die Rügen-Zeitlupe nicht verstanden. Mit gemütlichem Tempo 30 ist der Name der berühmten Schmalspureisenbahn auf Deutschlands größter Insel in Mecklenburg-Vorpommern pure Ironie – denn hier überholt einen höchstens die Entschleunigung.
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Doch im Führerhaus dampft auch ein moderner Konflikt: Die rußige Tradition trifft den Klimaschutz. Während Nostalgiker den Geruch von Kohle lieben, stellt sich die Frage, wie viel CO₂ die Romantik verträgt. Der Roland bleibt ein Balanceakt auf schmaler Spur - ein Denkmal, das die Luft, aber vor allem die Seele wärmt.
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Die gute Nachricht für Rügen-Fans ist: Ein neuer Pachtvertrag mit einem Betreiber aus Sachsen sichert dem Rasenden Roland jetzt die Zukunft bis zum Jahr 2050. Mit sächsischer Gemiedlichkeit, um es gemütlich in der passenden Mundart auszudrücken.
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Für heute gilt aber erst einmal: Lassen Sie sich auch an diesem Freitag, dem 13., nur nicht aus der Spur bringen. Mit diesen Empfehlungen lotsen wir Sie auf lr.de im digitalen Express-Tempo sicher durch den Tag und rein ins Wochenende.
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