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Auf einem Laptop ist die Website berlin-olympiabewerbung.de geöffnet. Dort stellt die Hauptstadt ihre Olympia-Pläne vor, von denen auch das benachbarte Brandenburg etwas haben soll. Kritiker sprechen von wirren Event-Träumen. Foto: IMAGO/BODE | |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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die Ringe stehen Berlin einfach gut, keine Frage. Es kann nur die Hauptstadt sein, die sich für Deutschland um die Olympischen Spiele bewerben darf. Meint jedenfalls ihr regierender Bürgermeister. Fragt sich nur, warum die Mitbewerber aus München, Hamburg und Nordrhein-Westfalen überhaupt noch antreten wollen.
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Es ist schon alles schön gerechnet. 97 Prozent aller Wettkämpfe können in bereits bestehenden Sportstätten ausgetragen werden, heißt es in dem Konzept. Trotz Milliarden-Aufwand sollen die Spiele noch einen Gewinn von einigen Hundert Millionen Euro abwerfen. Dass Berlin vorher noch 1,6 Milliarden Euro für seine Pläne selbst investieren müsste - geschenkt.
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Ob die Gegnerschaft von NOlympia das ebenso sportlich sieht, darf bezweifelt werden. Gut möglich, dass Berlin die innerdeutsche Konkurrenz aussticht - und dann nach einem Volksbegehren doch einen Rückzieher machen muss, weil eine Mehrheit der Berliner gegen die Spiele in ihrem Berlin sind.
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