|
Der Bund plant eine Führerschein-Reform. Warum die meisten Ideen in Brandenburg auf Skepsis stoßen. (Symbolbild) Foto: Swen Pförtner/dpa | |
|
|
|
| Tilo Winkler Stv. Chefredakteur Digital |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Liebe Leserin und lieber Leser, |
|
wer heute einen Führerschein erwerben will, muss richtig tief in die Tasche greifen. Oder eben die Eltern tief in die Tasche greifen lassen. Da ist es irgendwie nachvollziehbar, dass das Interesse am Führerscheinerwerb bei Jugendlichen nachlässt. Von gestiegenen Durchfallquoten einmal abgesehen.
|
|
Der von der Politik erkannte Reformbedarf ist also grundsätzlich nachvollziehbar. Nur über die Ideen dafür lässt sich trefflich streiten. Ein entsprechendes Eckpunktepapier des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, das Lernen für die theoretische Prüfung durch Apps einzuführen, ohne dass die Fahrschulen beteiligt werden. Außerdem sollen die sogenannten Sonderfahrten in der Ausbildung – das Training auf Autobahnen, Landstraßen und die Nachtfahrten – von jetzt 12 auf 3 Stunden reduziert werden.
|
|
Besonders spannend und umstritten ist die sogenannte Laienausbildung. Statt Fahrstunden beim Fahrlehrer würde nach österreichischem Vorbild im Anschluss an sechs Fahrstunden in der Fahrschule der Erwerb der Fahrpraxis bei einer Person möglich, die schon seit sieben Jahren fahren darf. 1000 Kilometer müssten so absolviert werden.
|
|
Gehen Sie doch mal kurz in sich: Wäre das eine Option für Sie (und Ihr Auto)? Oder andersherum gefragt: Hätten Sie sich in jungen Jahren zu Mutti oder Vati (als Hobby-Fahrlehrer) ins Auto setzen wollen?
|
Kommen Sie gut ins Wochenende! Tilo Winkler
|
|
Howard Carpendale in Berlin 2026 |
|
| | |
|