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Miranda Priestly (Meryl Streep, l) und Andie Sachs (Anne Hathaway) in einer Szene des Films „Der Teufel trägt Prada 2“. Der Film kam am 30.April in die deutschen Kinos. Foto: 20th Century Studios/dpa | |
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| Beate Bias Stv. Chefredakteurin |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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es gibt Sätze, die treffen einen härter als jede Kritik von Miranda Priestly. Zum Beispiel dieser: „Der Teufel trägt Prada“ bekommt nach 20 Jahren eine Fortsetzung. Nach 20 Jahren! Das ist eine Zeitspanne, in der Kinder erwachsen, Handys alt und Knie verlässlich wetterfühlig werden.
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Nun also Teil zwei. Und er läuft glänzend an, als hätte das Publikum die ganzen Jahre nichts anderes getan, als im Geiste den Kleiderschrank sortiert und auf Mirandas Rückkehr gewartet. Offenbar altern Kultfilme anders als wir. Sie bleiben in der Erinnerung knackig, während man selbst beim Gedanken an 2006 plötzlich ausrechnen muss, wo eigentlich die ganze Zeit geblieben ist.
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Vielleicht ist genau das der eigentliche Reiz dieser Fortsetzung: Sie bringt nicht nur Miranda Priestly zurück, sondern auch eine Epoche, in der man dachte, 20 Jahre seien eine unvorstellbar lange Zeit. Heute sind sie einfach passiert. Leise, schnell und ziemlich gut gekleidet.
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Einen schönen Tag wünscht Ihnen Beate Bias
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