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Da hatte er sie noch. Pawel Talankin, der Gewinner des Oscars für einen Dokumentarfilm für „Ein Nobody gegen Putin“. Seine Oscar-Statue ging auf einem Flug nach Frankfurt (Main) zwischenzeitlich verloren. Foto: John Locher/Invision/dpa | |
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| Christina Tilmann Ressortleitung Kultur und Unterhaltung |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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was man so alles mit einer Preisstatue machen kann: übers Sofa stellen, als Briefbeschwerer benutzen, im Garten vergraben, auf dem Klo, im Kinderzimmer oder im Kühlschrank aufbewahren - ja, wirklich alles schon vorgekommen. Das Sicherheitspersonal am JFK-Flughafen in New York hatte noch andere Ideen: Seine Oscar-Statue könne er als Waffe benutzen, erklärten sie Preisträger Pawel Talankin („Ein Nobody gegen Putin“), er dürfe sie daher nicht im Handgepäck transportieren. Deshalb wurde sie im Frachtraum transportiert - und war nach der Landung in Deutschland zunächst nicht auffindbar. Inzwischen ist sie wieder aufgetaucht und die Lufthansa hat sich entschuldigt. So ganz falsch lag das Sicherheitspersonal allerdings nicht - die wirkliche Waffe, und zwar gegen Putin, ist Talankins Film, in dem der Lehrer in Karabasch die zunehmende Indoktrination an seiner Schule dokumentiert. Noch in der Arte-Mediathek zu sehen und sehr zu empfehlen.
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