|
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar gewonnen. Darüber jubeln AfD-Chefin Alice Weidel (l), Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Co-Chef Tino Chrupalla (r.) Foto: imago | |
|
|
|
| Kerstin Bechly Redakteur regionale Wirtschaft |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Liebe Leserin und lieber Leser, |
|
die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist weitestgehend entschieden. Nach Hochrechnungen mit Stand 22 Uhr hat die AfD am Sonntag wie prognostiziert mit 44,0 Prozent die meisten Stimmen geholt. Großer Verlierer mit mehr als 50 Prozent Verlust ist die CDU (17,5 Prozent). In den Landtag gewählt wurden auch Linke (8,6), SPD (9,2) und ebenfalls mit Stimmengewinn die Grünen (8,9). Das BSW scheint es mit 5,1 Prozent knapp geschafft zu haben. Bis Montagmorgen könnten sich Stimmenanteile noch verschieben.
|
|
Die Regierungsbildung könnte kompliziert werden. Während AfD-Co-Chef Tino Chrupalla den Spitzenkandidaten seiner Partei Ulrich Siegmund schon als neuen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt sieht, bleibt der 35-Jährige zurückhaltend. „Selbstverständlich“ werde er auch mit nur einer Stimme mehr regieren, sagte Siegmund. Aktuell sehe er aber keine Partner für eine Koalition.
|
|
Andererseits ist eine Regierungsbildung der Wahlverlierer schwer vorstellbar. Die kommenden Wochen werden alles andere als ruhig. Und die Frage bleibt, welche Auswirkungen das Ergebnis von Sachsen-Anhalt auf die Bundes-CDU und die bevorstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben.
|
|
Wir wünschen Ihnen einen privat weniger turbulenten Wochenstart
|