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Cottbuser Elefanten in der Spree. Ein anderer, unfreiwilliger Badeausflug in Deutschland jährt sich heute. Foto: Mario Behnke | |
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| Kathleen Weser Reporterin Cottbus und Spree-Neiße |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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eine verspätete Regionalbahn oder anderer Stress im Berufsverkehr? Durchatmen, es könnte schlimmer sein. Viel schlimmer.
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Genau heute vor 76 Jahren, am 25. Juni 1950, beschloss ein Zirkusdirektor in Wuppertal, die vierjährige Elefantenkuh Tuffi als PR-Gag in die Schwebebahn zu setzen. Es war damals im Rheinland ähnlich heiß wie heute in Brandenburg und Ostsachsen: um die 35 Grad Celsius.
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Tuffi fand den Stadtverkehr verständlicherweise nur sehr mäßig gemütlich, geriet in Panik, durchbrach die Waggonwand und flog zehn Meter tief in die Wupper. Das Wunder des Tages: Außer ein paar Schrammen am Allerwertesten blieb das Rüsseltier völlig unverletzt und badete danach seelenruhig im Fluss.
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Was lernen wir daraus für unseren Arbeitsweg? Egal wie voll die Pendlerzüge heute Morgen zwischen Cottbus und Frankfurt (Oder), nach Görlitz und Senftenberg auch sein mögen – solange Ihnen beim Einsteigen kein Dickhäuter entgegenfliegt, ist Ihr Tag absolut im grünen Bereich.
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Wir im Osten gehen die Sache mit dem Transport ohnehin viel entspannter an. Bei uns stürzen keine Elefanten aus Bahnen; hier fallen höchstens mal unvorsichtige Urlauber bei einer feuchtfröhlichen Gurken-Tour aus dem Spreewaldkahn direkt ins Fließ. Das spritzt zwar auch, sorgt aber für deutlich weniger Blechschaden an der Infrastruktur.
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Damit Sie heute – ob im Kahn, im Auto oder in der Bahn – garantiert in der Spur bleiben und die Orientierung nicht verlieren, haben wir das Wichtigste aus der Region für Sie kompakt gebündelt. Ganz ohne tierische Bruchlandungen, dafür mit echtem Tiefgang: Hier sind unsere Leseempfehlungen für einen perfekt informierten Donnerstag.
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